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Kapitel 22

Ich wurde angesichts dieses- nunja, nicht gerade leisen Geräusches ziemlich unsicher. Noch während ich mir überlegte ob dieses Lachen als Auslachen oder doch „nur“ als Überlachen zu bezeichnen war, beruhigten sich die beiden und meine Mutter- sehr, sehr seltsames Gefühl, sie so zu nennen, selbst in Gedanken- zum Reden an.
„Also, erstens hatten wir nicht erwartet, dass du darauf kommst, dass du unsere Tochter bist, schließlich hast du ja eine Amnesie, was bedeutet, dass du dich eigentlich an nichts aus deiner Vergangenheit erinnern kannst. Und zweitens- naja, du nennst uns nicht >>Mum<< und >>Dad<<, sondern >>Mama<< und >>Papa<<…Das war dann doch ein komisches Gefühl, diese beiden Wörter so aus deinem Mund zu hören! Wenn du nämlich 13 Jahre das ständige >>Mama<< hörst und dann plötzlich „Mum“-…also, das ist nicht so leicht zu verdauen! Aber das konntest du ja nicht wissen…“, lächelte Mama. Aha, gut zu wissen, dachte ich, bevor ich glaubte, zu hören, wie mir ein Fels vom Herzen fiel. Als ich gefürchtet hatte, ich würde von meinen potenziellen Eltern ausgelacht- nunja, ich war echt geschockt gewesen. Aber das hatte sich ja nun als falsch herausgestellt.
Ich lächelte meine Eltern an. „Wie lang muss ich denn noch hier liegen?“, fragte ich sie. Beide schüttelten den Kopf und nun ergriff mein Vater das Wort (zur Abwechslung): „Das wissen wir nicht genau. Aber der Arzt meinte vorhin, nach deinen physischen Verletzungen zu urteilen, könntest du schon in 4 oder 5 Tagen das Krankenhaus verlassen. Du musst dich natürlich schonen und so weiter, du weißt schon, aber die Wunde am Kopf verheilt ausgesprochen gut. Und dann müssen wir dir Geschichten erzählen und Orte zeigen, damit du dich wieder an alles erinnerst!“ erklärte er mir. Ich war happy. Nur 5 Tage! Das kam mir recht wenig vor, dafür, dass ich eine so schlimme Kopfverletzung hatte, dass ich eine „schwere Amnesie“ hatte. Aber nunja, der Arzt wird’s ja schon wissen, dachte ich.
Meine Mutter schaute mich an. „SO, mein Shcatz, wir müssen jetzt wieder gehen…Falls du etwas brauchst, sag es nur, dann bring ich dirs von zuhause mit. Morgen kommen wir wieder…“Dann schien ihr etwas einzufallen, sie holte tief Luft und meinte gezwungen leicht: „Naja, du kannst dich ja gar nicht dran erinnern.“
Danke, Mama.
„Also, ich schau mal, vielleicht finde ich ja was…Bis Morgen, Liebling!“, mit diesen Worten drückte sie mir einen Kuss auf die Stirn. Das machte mir entgegen aller Erwartungen nichts aus. Seltsam.
Auch mein Vater verabschiedete sich mit einem Kuss auf die Stirn und dann waren sie weg.

Ich war wieder alleine.
Jedenfalls im für die nächsten Minuten…
Oder?
30.9.06 22:26
 


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